Selbstinsemination

Überlebensdauer der Spermien
Überlebensdauer: in der Vagina einige Stunden, an der Luft 4-24 Stunden, im Gebärmutterhals bis zu 7 Tage.
Die Lebensspanne der Samenzellen und somit ihre Befruchtungsfähigkeit hängt davon ab, wo sie sich aufhalten und welche Bedingungen sie vorfinden.
Außerhalb des Körpers wird die Überlebensdauer unter anderem davon bestimmt, wie schnell die Samenflüssigkeit eintrocknet. Auf saugfähigen Stoffen (Kleidung, Bettlaken) trocknet das Sperma schon nach wenigen Minuten ein, so dass die Spermien absterben. Das gilt auch für die warme Körperhaut (Bauch, Schenkel), wobei das Eintrocknen größerer Spermamengen natürlich länger dauert. Wenn man also etwas Ejakulat auf dem Finger hat, wird es nach ein paar Minuten eingetrocknet sein und damit sind auch die Spermien abgestorben.
Solange die Spermien allerdings durch genügend Samenflüssigkeit geschützt sind, können sie außerhalb des Körpers mehrere Stunden befruchtungsfähig bleiben.
Im weiblichen Körper sind die Überlebenschancen unterschiedlich. In der Scheide halten sie sich nur wenige Stunden, in der Gebärmutter und in den Eileitern dagegen drei bis sieben Tage.
Diese „Haltbarkeit“ im weiblichen Körper spielt eine wichtige Rolle bei der Befruchtung der Eizelle. Zwar ist die Eizelle nach dem Eisprung nur ca. 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Hat aber einige Tage vor dem Eisprung ein ungeschützter Geschlechtsverkehr stattgefunden, sind die in die Eileiter gewanderten Samenzellen (bis zu 7 Tagen) immer noch in der Lage, sich mit der Eizelle zu vereinigen.
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