Selbstinsemination

Vorteil einer Inseminationskappe
Des öfteren werde ich nach den Unterschieden einer Insemination mittels Spritzen und einer Inseminationskappe gefragt bzw. ob die Befruchtung mit einer Kappe sicher ist als mit einer Spritze.
Diese Fragen lassen sich nicht pauschal erklären - Vorteile durch die Befruchtung mit einer Inseminationskappe ergeben sich jedoch durch die nachfolgenden Erläuterungen:
Sperma besteht ja, wie bereits an anderer Stelle beschrieben aus einer "Trägerflüssigkeit", die in der Prostata gebildet wird und aus den eigentlichen Samenzellen.
Sperma ist nach der Ejakulation solange haltbar, bis die Samenzellen eingetrocknet sind. Solange die Samenzellen in der "Trägerflüssigkeit" schwimmen können sie auch überleben. Üblicherweise überleben die Samenzellen in einem Becher ca. 60 Minuten. Danach wird es kritisch.
Im Körper der Frau überleben die Samenzellen dann nochmals maximal 30 Minuten. Innerhalb dieser 30 Minuten müssen die Samenzellen zum Muttermund "Schwimmen", und den Zervixschleim überwinden. Ist das geschafft können sich die Samenzellen auf den Weg zum Ei machen. Dafür haben sie dann, bis Sie sterben, ca. 3-7 Tage Zeit !
Die kritische Zeit ist also der Weg innerhalb der Scheide zum Gebärmutterhals und dann das Überwinden des Zervixschleims.
Und genau da setzt die Technik mit der Inseminationskappe an!
Wenn die Spermien mit der Inseminationskappe direkt vor dem Mutermund plaziert werden ersparen sich die Spermien ca. 15-30 Minuten für den Weg zum Muttermund. Diese Zeit können "die Kleinen" dafür verwenden den Zervixschleim zu überwinden ! Ein nicht zu unterschätzender Zeitgewinn !
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